Donnerstag , 27 April 2017
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Schlaf Kindchen, schlaf – So gewöhnt man das Baby an einen Rhythmus

Das Baby ist da! Die erste Aufregung ist überstanden und Mutter und Kind wohlbehalten zu Hause angekommen. Alles bestens! … Wären da nicht die Nächte, die bei manchen Müttern zu einer echten Bewährungsprobe werden. Vielleicht habt ihr ja Glück und teilt euch das nächtliche Aufstehen mit eurem Partner, oder aber ihr müsst alles selber stemmen. Schon den kleinen Schatz zum Einschlafen zu bewegen kann eine echte Herausforderung darstellen. Möglicherweise ist es schwer nachzuvollziehen, aber auch das Schlafen muss gelernt werden! Dabei gibt es nichts Schöneres als einem schlafenden Baby zuzusehen! Im Bauch der Mutter war das Kind bisher unabhängig von bestimmten Tageszeiten und kann sie auch jetzt noch nicht unterscheiden. Wir als Eltern müssen ihm daher, durch Rituale und feste Zeiten, helfen sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Schlafen will gelernt sein, Rituale helfen!

Jedes Kind ist anders was seinen Rhythmus und auch sein Schlafpensum betrifft. Feste Rituale helfen Eltern und Kind die Zeit zu überbrücken, bis der kleine Schatz endlich durchschläft. Es ist wichtig  feste Abläufe zu schaffen, die sogenannten Rituale, um das Kind darauf einzustimmen, dass nun Schlafenszeit ist. Feste Bettzeit-Rituale können schon zwischen der 6-8 Woche eingeübt werden und werden von den Kleinen als Orientierung auch schon erkannt. Wie genau ihr euer abendliches Ritual gestaltet, bleibt natürlich vollkommen euch überlassen. Dennoch möchten wir euch gerne ein paar Anregungen hierfür mitgeben.

Überlegt euch eine feste Uhrzeit, an dem euer Kind zukünftig immer ins Bett gehen soll. Es ist für euch, als auch für das Kind eine wichtige Orientierungshilfe. Außerdem wird, schon nach wenigen Tagen, das Kind zu dieser Uhrzeit müde werden. Das Ritual beginnt idealerweise ca. 15- 20 Minuten vor dem Zubettgehen. Plant man sich dies als Mutter in den Tagesablauf ein, so entsteht auch keine Hektik oder Stress. Füttert euer Kind noch einmal ausgiebig. Es wird dadurch schon müde und wacht auch nicht so schnell wieder auf, weil das leere Bäuchlein quält. Vor dem Schlafen gehen darf natürlich ausgiebig im abgedunkelten Kinderzimmer gekuschelt werden, dabei darf die Spieluhr schon laufen. Kinder lieben Wiederholungen! Oder ihr singt eurem Schatz ein Schlaflied vor. Achtet einfach darauf, dass ihr Alltagsstress und Betriebsamkeit vermeidet, denn eure Sprösslinge merken das sofort! Daher besser keine stressigen Termine oder „Papas Tobe-Stunde“ auf den späten Nachmittag legen. Ist zu viel los, reagieren Kinder überdreht und schlafen schlecht ein.

Und nachts?

Wenn das Baby nachts „wach“ wird, so geschieht das nicht immer aus Hunger oder wegen voller Windeln. Oftmals brabbeln die Kleinen nur im Halbschlaf oder werden kurz wach, schlafen aber von selbst wieder ein. Hört man durchs Babyphone also Geräusche, die darauf hindeuten, dass euer Neugeborenes wach sein könnte, solltet ihr erst abwarten. Schaut einfach ein paar Minuten, nachdem wieder Ruhe eingekehrt ist mal nach. Denn ein zu frühes Aufnehmen kann dazu führen, dass es erst recht wach wird. Schreit es jedoch, dann ist es selbstverständlich an der Zeit, dass Mama oder Papa aufstehen und sich um ein Fläschchen oder eine frische Windel und ein paar Kuscheleinheiten kümmern. Und wenn gar nichts hilft, hilft sicher dieser Artikel – Wenn das Monster nachts im Schrank wartet

 

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