Montag , 29 Mai 2017
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Babybrei selbst herstellen

Sobald der Nachwuchs alt genug ist, um seinen ersten Brei zu bekommen, freuen sich die Eltern über die neue Entwicklung aber auch viele Fragezeichen stehen über den Köpfen.

Bildquelle: fotolia © dima_pics

Welches Gemüse ist für den Start das Beste? Ab wann braucht das Baby Fleisch? Wie viel Brei sollte zu Anfang gegeben werden? Fragen über Fragen, die aber doch ganz leicht beantwortet werden können.

Der erste Schritt zum Babybrei

Selber kochen wird nicht nur immer moderner, es hat auch den großen Vorteil die Produkte selbst aussuchen zu können. Ganz am Anfang und unbedingt notwendig ist ein Pürierstab, auch genannt Stabmixer, beispielsweise der MaxoMixx von Bosch. Es sollte auf jeden Fall eine gute Qualität sein denn, er wird noch lange Zeit in Gebrauch sein.

Dann darf es an das erste Gemüse gehen. Gern werden Karotten zum Einstieg in die Beikost gewählt, das ist der Klassiker unter den Breien. Am ersten Tag ist es sinnvoll mit 3-4 Löffelchen anzufangen, so kann sich das Babybäuchlein an die neue Nahrung gewöhnen und der Darm wird langsam auf die feste Nahrung umgestellt. Die Karotten werden als erstes Gemüse mindestens eine Woche gegeben, wobei die Menge nach Bedarf gesteigert wird. Wenn der Nachwuchs ca. 90 Gramm Brei verputzt ist er schon gut dabei. Ab der zweiten Woche werden Öl und Kartoffeln dazugegeben und ab der dritten Woche kann Fleisch mit in den Brei untergemengt werden.

Babybrei zubereiten

Die Zubereitung sollte schonend verlaufen, dafür ist das Dampfgaren die beste Methode. Karotten werden in sehr kleine Stücke geschnitten, so braucht es nicht sehr lange, bis sie weich sind. Sind die Karotten weich, werden sie in ein Behälter gegeben und mit einem Stabmixer zerkleinert, hier kann immer wieder abgekochtes Wasser dazugegossen werden, damit es eine geschmeidige Konsistenz wird. Es empfiehlt sich den Karottenbrei portionsweise einzufrieren, 30 Gramm Portionen sind ideal für den Anfang.

Ab der zweiten Woche kommen Öl und Kartoffeln hinzu, als Öl empfiehlt sich Rapsöl, das kann kurz vor dem Füttern und Erwärmen untergemengt werden. Bei ca. 190 Gramm Babybrei kommen ca. 8-10 Gramm Öl hinzu.
Die Kartoffeln werden ebenfalls gedünstet und können anschließend mit einer Gabel oder ähnliches zerkleinert werden, für die Konsistenz kann auch hier wieder abgekochtes Wasser hinzugegeben werden.
Die Mengenangabe bei 190 Gramm Babybrei gestaltet sich folgendermaßen:

  • 100 Gramm Gemüse
  • 60 Gramm Kartoffeln
  • 30 Gramm Fleisch
  • ca. 10 Gramm Öl

Als Faustregel gilt: Pro Woche immer nur 1 neues Lebensmittel einführen, so können eventuelle Unverträglichkeiten direkt erkannt werden.

Rezept: Karottenbrei mit Kartoffeln und Rindfleisch (für 7 Tage)

Für 7 Tage
700 Gramm Karotten
420 Gramm Kartoffeln
210 Gramm Rindfleisch (mager)
70 Gramm Öl

  • Das Rindfleisch klein schneiden und dampfgaren, bis es sehr weich ist und fast von alleine auseinanderfällt.
  • Die Karotten und die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden und in getrennte Töpfe dampfgaren, bis sie weich sind.
  • Die Karotten können zusammen mit dem Rindfleisch mit einem Stabmixer zerkleinert und mit abgekochtem Wasser zu einer geschmeidigen Konsistenz gerührt werden.
  • Die Kartoffeln werden vorzugsweise mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zerkleinert. Hier etwas aufpassen, bei zu langem Stampfen werden die Kartoffeln wie Kleister.
    Anschließend werden die Kartoffeln zu dem Karotten-Fleischbrei gegeben, das Öl untergemengt und portionsweise 190 Gramm eingefroren.