Montag , 29 Mai 2017
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Der Wunsch nach einem Kind!

Frauen, die einen relativ starken Kinderwunsch haben, richten ihr ganzes Leben nur noch danach. Sie kaufen den ganzen Tag Babysachen ein, sie unterhalten sich mit Freunden über diesen Wunsch und werfen ständig einen Blick in den Eisprungkalender. Dass sie auf keinen Fall den fruchtbarsten Tag verpassen. Das Problem dieser Frauen ist. Um so mehr sie sich ein Kind wünschen, um so weniger mag es klappen. Dieses Phänomen tritt ständig auf, man kann es auf der ganzen Welt beobachten. Egal ob es sich um eine Amerikanerin handelt oder eine Deutsche. Ist einmal der Drang nach einem Baby da, treten alle anderen Bedürfnisse in den Hintergrund. Darunter leidet nicht selten die Partnerschaft. Viele Frauen wollen erst dann intim werden, wenn es wirklich etwas bringt. Das bedeutet, der Partner muss in Keuschheit leben. Streits in der Beziehung sind somit vorprogrammiert. Was die Frauen psychisch noch stärker verunsichert.

Loslassen ist das Zauberwort …

Egal was man im Leben haben möchte, man muss es loslassen. Hält man daran fest, wird es nie in Erfüllung gehen. Sei es ein neuer Partner, viel Geld oder ein Baby. Ist der Wunsch einmal so stark, schießt man sich ständig ein Eigentor. Man kann das Ganze sehr gut mit einem Dartpfeil vergleichen. Wer diesen krampfhaft festhält, wird nie die Zielscheibe treffen. Genauso verhält es sich mit einem Baby. Man ist innerlich so verkrampft, dass am Ende gar nichts mehr geht. Loslassen muss man lernen. Kaum ein Mensch schafft es, auf Knopfdruck alles zu vergessen. Der Wunsch ist stark im Kopf verankert. Das bedeutet, man muss genau dort anfangen, die Sache zu bändigen. Das klingt einfacher als es ist. Mit viel Übung geht aber alles sehr rasch voran.

Zu Anfang stellt man sich einfach vor, man bestellt bei einem Versandhauskatalog. Um so spielerischer man mit dieser Sache umgeht, um so einfacher ist es. In romantischer Zweisamkeit sagt man zum Beispiel folgenden Satz: „Liebes Universum, wir bestellen uns jetzt ein Baby und freuen uns schon, eine Familie zu sein.“ Das war der ganze Zauber. Ab jetzt muss man nur noch vertrauen haben und den normalen Alltag weiter leben. Wichtig ist, dass man sich als Frau von Babysachen anfangs distanziert. Später ist noch genug Zeit, um alles zu kaufen. Besser ist es, man genießt die Zeit, die man noch ohne Kind verbringen kann, sinnvoller. Thermenbesuche und romantische Kurztipps sind ideal.

Entspannung hilft immer …

Eine Befruchtung findet nur dann statt, wenn sich Frau wirklich komplett entspannen kann. Ist der Wunsch nach einem Baby mal so groß, mag das oft nicht klappen. Die meisten Frauen sind dabei angespannt, nervös und haben im Endeffekt gar keine Lust auf Zweisamkeit. Genau das ist der falsche Weg, um ein Baby zu zeugen. Entspannung ist das A und O, um ans Ziel zu kommen. Deswegen sollte man in dieser Zeit alles tun, um Stress zu vermeiden. Auch darf man die Partnerschaft so richtig schön aufleben lassen.

Wenn es einfach nicht klappen mag …

Manchmal kann man tun und lassen, was man möchte, es mag einfach nicht klappen. Das liegt dann meistens nicht in psychischer Natur, sondern es herrscht ein richtiges medizinisches Problem. Eventuell ist der Mann gar nicht zeugungsfähig oder die Frau unfruchtbar. Viele Paare kommen erst in solch einer Situation drauf, dass Sie in diesem Bereich Probleme haben. Es gibt viele Faktoren, die da mitspielen können. Viele davon kann man lösen. Wenn nicht, gibt es Alternativen, um den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen.

Wenn auf natürlichem Wege gar nichts mehr geht, zieht es viele Paare in die Klinik. Dort werden Untersuchungen gemacht, warum es einfach nicht klappen mag. In vielen Fällen hat die Frau nur einen Eierstock oder der Mann ist zeugungsunfähig. Bekommt man so eine Diagnose, sitzt der Schock erstmals tief. Auch dieser vergeht nach einer Weile, wenn man sich mit den Alternativen vertraut macht. Diese sind in der Regel nicht so einfach, wie der natürliche Vorgang, aber doch eine Möglichkeit, sich den Kinderwunsch noch zu erfüllen.

Künstliche Befruchtung

Nicht nur alleinstehende Frauen lassen sich künstlich befruchten, auch solche, bei denen es auf natürlichem Wege nicht klappen mag. Diese Methode funktioniert natürlich nur dann, wenn die Frau auch wirklich einen funktionierenden Eierstock hat: Ist sie gänzlich unfruchtbar, kann auch eine künstliche Befruchtung nicht helfen. Bei der künstlichen Befruchtung gibt es zwei Varianten. Entweder es wird der Samen vom eigenen Partner verwendet, oder es kommt ein Spender infrage. Letzteres ist der Fall, wenn der Partner selbst nicht zeugungsfähig ist. In der Regel wird eine künstliche Befruchtung direkt in der Klinik durchgeführt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Prozedur direkt in den eigenen vier Wänden durchzuführen. Viele Paare bevorzugen diese Variante, weil sie unter sich sein wollen. Nach ein paar Wochen stellt man fest, ob es geklappt hat oder nicht. In vielen Fällen klappt es bereits beim ersten Mal. Bei künstlichen Befruchtungen ist die Chance auf Mehrlingsschwangerschaften ziemlich hoch. Wer sich immer schon mal Zwillinge oder sogar Drillinge gewünscht hat, sollte es auf diesem Weg probieren.

Wenn auch die künstliche Befruchtung nicht klappen mag …

Leider kann es auch vorkommen, dass die künstliche Befruchtung rein gar keine Erfolge mit sich bringt. Hat man es ein paarmal probiert, sind die Chancen noch schwanger zu werden wirklich gering. Im Endeffekt gäbe es dann nur noch zwei Alternativen. Das sind zu einem die Leihmutterschaft und die Adoption von einem Kind. Beide Möglichkeiten sind für die zukünftigen Eltern meist nicht leicht zu verkraften. Diesen Schritt sollte man sich gemeinsam lange überlegen. Eine Leihmutterschaft ist in einigen Ländern sogar verboten. Man kann dieses Gesetz aber umgehen, in dem man ins Ausland fährt. Geht es um ein Kind, gehen viele Paare über Leichen.

Eine Adoption ist in Deutschland schon eher möglich. Die behördlichen Hürden sind aber nicht zu unterschätzen. Regelmäßige Einnahmen, ein stabiles Familienverhältnis und ein passender Wohnsitz sind das mindestes, was die Ämter sehen wollen. Bevor man den Antrag stellt, sollte man sich wirklich sicher sein, dass man alle Auflagen erfüllt. Möchte man ein deutsches Kind adoptieren, darf man mitunter ein paar Jahre warten. Bei ausländischen Kindern ist die Adoptionsprozedur noch komplizierter. In vielen Fällen muss man ins Ausland reisen und dort für ein paar Monate leben. Für viele Paare ist eine Adoption eine große Herausforderung. Ist der Wunsch nach einem Baby wirklich groß, wird man es auch schaffen. Mittel und Möglichkeiten gibt es immer wieder. Wenn alle Stricke reißen und man es eigentlich schon aufgegeben hat, passiert meistens ein Wunder. Der Schwangerschaftstest ist positiv!