Donnerstag , 30 März 2017
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Ernährungsempfehlung bei Kinderwunsch

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Neben der wichtigen Empfehlung, sich vollwertig und abwechslungsreich zu ernähren, gibt es weitere Punkte, die man bei einem Kinderwunsch beachten sollte, damit der Körper ausreichend versorgt ist und dem Embryo ein gutes Zuhause bieten kann.

Seine tägliche Nahrung sollte man auf mehrere kleine Mahlzeiten anstatt zwei oder drei große verteilen. So wird der Magen-Darm-Trakt nicht so stark belastet und kann leichter verdauen. Damit dies noch unterstützt wird, ist es wichtig, die Lebensmittel gut zu kauen. Zum einen werden Kohlenhydrate bereits im Mund anverdaut, zum anderen nimmt man Magen und Darm einen Teil der Arbeit ab.

Damit Frauen genug Kalzium zu sich nehmen, empfehlen Kinderwunschzentren teilweise, dass sie einen Liter Milch täglich trinken sollen. Allerdings vertragen nicht alle Frauen so viel Milch oder mögen sie nicht. Stattdessen kann man in seine Mahlzeiten vermehrt Hülsenfrüchte einplanen. Rote Linsen, Bohnen, Erbsen oder Hirse enthalten wie Milch Kalzium, das vom Körper verwertet werden kann. Hier sind zusätzlich Mineral- und Ballaststoffe, Eiweiß sowie Folsäure enthalten, die ebenfalls sehr wichtig sind Bei einer Lactoseintoleranz wird häufig Ziegenmilch oder –käse besser vertragen als Kuhmilch.

Fisch liefert wertvolle Fettsäuren

Damit genug Eiweiß aufgenommen wird, kann man zusätzlich zu Hülsenfrüchten Fisch essen. Insbesondere Thunfisch ist reich an Eiweiß und fettarm, sodass man sich hiermit abwechslungsreiche Mahlzeiten gestalten kann. Aber auch fette Fische wie Lachs oder Hering sind in einer abwechslungsreichen Ernährung wichtig, da zahlreiche ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Fleisch hingegen sollte man nicht allzu oft essen; zwei Mal wöchentlich ist ausreichend. Grundsätzlich ist helles Geflügelfleisch zu bevorzugen; rotes Fleisch kann gelegentlich gegessen werden, während Schweinefleisch gemieden werden soll.

Sicherlich wissen Sie, dass Zucker ungesund ist. Es fördert nicht nur Karies und Übergewicht, sondern raubt dem Körper bei der Verstoffwechselung zusätzlich B-Vitamine. Da Industriezucker frei von Nährstoffen ist, hat man beim Verzehr daher nur Nachteile. Wenn man ab und zu Süßes braucht, kann man mit kaltgeschleudertem Honig, Agavendicksaft oder kalorienfreiem Stevia süßen. Wer versucht, komplett auf Industriezucker und Süßigkeiten zu verzichten, wird schon nach wenigen Tagen der Abstinenz bemerken, dass das Verlangen nach Süßem drastisch nachlässt.

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