Mittwoch , 28 Juni 2017
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Generation Smartphone – der richtige Umgang mit dem mobilen Netz

Klar möchte man nicht zu den Eltern gehören, die ihrem Nachwuchs ein iPad zur Beschäftigung in die Hand drücken oder ein sündhaft teures Smartphone zum Spielen mit den Freunden. Sein Kind von der digitalen Welt und dem mobilen Internet komplett abzuschirmen wird jedoch weder funktionieren, noch ist es ratsam. Denn früher oder später wird es mit den digitalen Medien in Berührung kommen – und es ist die Aufgabe der Eltern, ihr Kind Schritt für Schritt darauf vorzubereiten.

Spezialmodelle und Apps für Kinder

Für die Eltern ist vor allem die Erreichbarkeit des Kindes wichtig, sodass es sich bei Notfällen oder einfach nur bei Verspätungen bei ihnen melden kann. Das erste Handy sollte ruhig ein älteres Modell sein, das diesen Anforderungen genügt und zudem Aufenthalte auf dem Sport- und Spielplatz ohne größeren Schaden überleben kann. Auch die Akkulaufzeit ist bei älteren Modellen länger, sodass Sie Ihr Kind nicht konstant an das Aufladen erinnern müssen. Wenn es für die Älteren doch unbedingt ein Smartphone sein muss, empfehlen Experten, nur Modelle unter 100 € zu wählen. Zusätzliche Apps helfen dabei, Smartphones oder Tablets kindersicher zu machen und Kostenfallen zu umgehen. Mit diesen beschränken Sie die nutzbaren auf dem Gerät schon vorhandener Apps nach ihren Wünschen, Sie können die Internetverbindung und Anrufe deaktivieren und ein Zeitlimit für die Benutzung festlegen.

Apps für Kinder

Bildquelle: © istock.com/zeljkosantrac

Geeignete Tarife und Verträge

Bedeutet für Sie die Welt des digitalen Netz Neuland, weil Sie bisher selber gut ohne Internetflat ausgekommen sind, können Sie sich hier über die Grundlagen des mobilen Internets informieren und darüber, welche Bedeutung sich hinter welchen Abkürzungen versteckt. Prepaid-Tarife ermöglichen eine umfassende Kontrolle über Kosten und sind nicht an Mindestumsätze oder -laufzeiten gebunden. Doch manche Mobilnetzanbieter bieten auch spezielle Verträge für die kleinsten Kunden an. Bei diesen sind oft Anrufe an die Elternnummer kostenlos und ausgewählte, kostenpflichtige Nummern oder Dienste können deaktiviert werden.

Interaktive Lernprogramme auf Laptop, Tablet und Smartphone

Einen Überblick über den immer schneller wachsenden Online-Markt von Lern-Angeboten für Kinder zu behalten, ist nicht leicht. Zeit und Geld sollte man nicht in irrelevante oder qualitativ minderwertige Programme investieren. Seriöse Programme haben in der Regel ein Gütesiegel oder eine weitere Auszeichnung unabhängiger Institutionen, bieten kostenfreie Testlaufzeiten an und verzichten bei ihren Lerninhalten auf Werbung. Wichtig ist ein angepasster Lernstoff an das jeweilige Bundesland und eine zur Verfügung stehende Übersicht über die gemachten Fortschritte. Bei den ersten Malen sollten Sie ruhig ihrem Kind über die Schulter sehen, um zu prüfen ob der Lernstoff tatsächlich kindergerecht und lehrreich aufbereitet ist.