Mittwoch , 28 Juni 2017
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Geschenk-Tipp für Kinder: Sparkonto

Wer kennt es nicht, das Kind hat Geburtstag oder Weihnachten steht vor der Türe und die lieben Verwandten & Bekannten fragen: was kann ich dem Kind denn schenken? Oft nimmt das mit den Geschenken echt überhand und die Kinder haben soviel Spielzeug, dass sie gar nicht mehr wissen, womit sie spielen sollen. Wir haben uns irgendwann überlegt, ein Konto für unsere Kinder anzulegen, auf das zu Geburtstagen, Weihnachten und anderen Festivitäten einfach von allen die was schenken möchten, Geld eingezahlt werden kann. Warum? Weil man gar nicht früh genug damit anfangen kann, für den Führerschein und andere kostspielige Ausgaben zu sparen. Der Führerschein kostet locker um die 3.000 € und wer sich dieses Geld über Jahre ganz entspannt anspart, kommt später nicht in die Not. Klar gibt es zum Geburtstag auch noch Spielzeug – aber eben kontrolliert und nicht im Übermaß. Weil ganz ehrlich, welches Kind braucht schon 5 identische Puppen und 8 gleiche Autos, denn das ist genau das Resultat der unkontrollierten „Schenkerei“.

Bildquelle: Fotolia © katyspichal

Welches Konto macht Sinn?

Das Sparbuch kenne ich selbst noch von früher, denn ich habe selbst eines besessen. Bei einem ganz normalen Sparbuch gibt es jedoch heute kaum noch Vorteile. Maximal 0,5 % Zinsen pro Jahr und somit absolut nicht lohnenswert und zudem ist es meist gar nicht so einfach, schnell an das Geld heran zu kommen. Größere Summen müssen meist 3 Monate vorher bei der Bank angekündigt, bevor sie ausgezahlt werden. Also alles andere als flexibel.

Wer fürs Kind sparen möchte, sollte sich eine Variante aussuchen die sich lohnt. Ein Tagesgeldkonto z.B. macht wirklich Sinn, denn hier hat man weder Kontoführungsgebühren, noch muss mal später lange aufs Geld warten. Sind die Kinder so groß, dass sie ihr Geld in Anspruch nehmen möchten, können sie das ganz einfach und problemlos. Auch die Zinsen sind für das Tagesgeldkonto deutlich höher, als für das klassische Sparbuch und liegen bei bis zu 1 % / Jahr.

Was man wissen sollte

Das Sparkonto fürs Kind wird immer von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eröffnet. Die Inhaberschaft sollte allerdings immer auf den Namen des Kindes lauten, weil sonst ein Freistellungsauftrag beantragt werden müsste. Die Abgeltungssteuer kann somit bis zur Höhe des Sparerpauschalbetrages eingespart werden. Weiterhin müssen die Geldanlagen für Kinder immer müdelsicher (keine Anlageformen) sein. Einzelheiten zur Einlagensicherung erhält man jedoch beim Vertragsabschluss bzw. findet sie in den Vertragsunterlagen.