Mittwoch , 28 Juni 2017
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Leihmutterschaft in Deutschland

Ein Kind ist meist die Krönung einer Liebe. Aber leider ist es nicht jeder Frau vorbehalten, ein Kind zu bekommen. Denn immer wieder gibt es Frauen, die einfach unfruchtbar sind. Aber auch diese Frauen sehnen sich einfach nach einem Kind. Hier in Deutschland haben die Frauen dann meist nur noch die Möglichkeit einer Adoption. Aber wer ein Kind adoptieren möchte, muss viele Vorrausetzungen erfüllen. Besonders die familiären und auch finanziellen Hintergründe müssen stimmen. Denn nur so kann einer Adoption zugestimmt werden. In anderen Ländern haben Frauen aber auch noch eine andere Möglichkeit, ein Kind zu bekommen. Die Leihmutterschaft.

In Deutschland verboten, woanders erlaubt

Die Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten und wird auch weites gehend hart bestraft. In Ländern, wie Amerika oder auch England ist es erlaubt sich eine Leihmutter zu suchen, die dann das gewünschte Kind austrägt. In der Regel wird durch eine Agentur der Kontakt zwischen den potenziellen Eltern und der Leihmutter hergestellt. Sollten alle relevanten Bedingungen stimmen und erfüllt sein, wird die Leihmutter mit dem Samen des Mannes künstlich befruchtet. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Leihmutter bereits schwanger ist und das eigene Kind nicht haben möchte. Dieser Fall ist aber eher selten. Nach der geglückten künstlichen Befruchtung wird ein gewisser Betrag, der vertraglich fixiert worden ist, an die Leihmutter gezahlt. Dieser wird als erste Rate bezeichnet. Während der Schwangerschaft verpflichtet sich die Leihmutter, alles zu tun, dass es dem Kind an nichts fehlen wird. Das Kind soll gesund und behütet im Bauch der Leihmutter heranwachsen. Im Gegenzug übernehmen die meisten Eltern dann die Kosten der Behandlungen für die Schwangere. Bei der Geburt des Kindes dürfen in der Regel die potenziellen Eltern dabei sein. Vertraglich verzichtet die Leihmutter auf jegliche Ansprüche gegenüber dem Kind. Nach der Geburt möchten viele Leihmütter das Baby nicht sehen, um einfach keinen persönlichen Bezug zu diesem aufzubauen.  Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch die zweite und letzte Rate der Eltern gezahlt. Nun können Eltern und Kind das gemeinsame Leben verbringen.

Die rechtliche Situation in Deutschland

Wer sich in Deutschland auf eine Leihmutterschaft einlässt, muss damit rechnen bestraft zu werden. Wobei die Leihmutter hier nichts zu befürchten hat. Potenzielle Eltern müssen jedoch mit einer Anzeige und einer Verurteilung rechnen. Die rechtliche Situation in Deutschland ist deshalb so streng, weil viele Leihmütter einfach nicht die Distanz zu dem lebenden Wesen in ihrem Bauch wahren können und eine Beziehung aufbauen. Zudem scheint es für das deutsche Rechtssystem verwerflich zu sein, für ein Kind bezahlen zu müssen.