Donnerstag , 23 Oktober 2014
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Mama wir haben dich lieb – nicht nur zum Muttertag!

Lukas und Maria haben sich etwas Besonderes einfallen lassen: Auf leisen Sohlen schleichen sie in die Küche, legen ein Tablett auf den Küchentisch, stellen Geschirr darauf, schütten Brötchen in einen Korb, Marmelade und Butter dazu. Den Kaffee können sie noch nicht kochen, dafür sind sie noch zu klein. Aber der Papa soll auch noch was machen. Mit Hilfe von ihm entsteht ein leckeres Frühstück, das die beiden Kinder dann leise, leise der Mama ans Bett stellen.

Die Mama spielt die tief Schlafende und wacht umständlich auf. Herzhaft gähnt sie, bevor sie endlich die Augen aufmacht. Lukas und Maria treten ungeduldig von einem Bein aufs andere. Doch dann sieht sie das leckere Frühstück.  „Oh so eine Überraschung!“, freut sie sich. Die Kinder strahlen, auch der Papa grinst. Die Muttertagsüberraschung ist  geglückt.Natürlich freut sich die Mutter. Obwohl sie sich auch die Frage stellt, ob ein einziger Tag als Belohnung ausreicht. Für immerhin ein ganzes Jahr erziehen, sich Sorgen machen, Wehwehchen heilen, Pflaster aufkleben, trösten, motivieren, Hausaufgaben kontrollieren, Vokabeln abfragen, Kinder herumkutschieren, zum Kinderarzt gehen… und.. und.. und…

Doch Mütter sind ja nicht berechnend. Waren sie nie und sind es auch heute nicht. Eine Mutter fragt nicht nach Anerkennung, sondern sie hat ihr Kind einfach lieb. Auch wenn es ihr den letzten Nerv raubt, wenn es an 364 Tagen einzig das Wort „ich“ kennt, wenn sein Wortschatz nur aus „ich will nicht“ besteht und wenn es immer wieder das tut, was es nicht soll.Da ist es doch schön, dass es einen Tag gibt, an dem die Mutter gefeiert wird. Vor allem Kindergärten denken an die Mütter. Deshalb bringen die Kinder aus dem Kindergarten selbstgebastelte Vasen, Karten, Kerzen, Traumfänger, Herzen  oder Schmuckstücke mit nach Hause. Tolle Kreationen, die eine Mutter jahre- manchmal sogar jahrzehntelang aufbewahrt.

„Erfunden“ wurde der Muttertag von der 1864 geborenen Amerikanerin und Methodistin Anna Marie Jarvis, der es gelungen ist, in Amerika einen Tag der Mutter als anerkannten Feiertag zu bewirken. Der erste Muttertag wurde schon 1908 gefeiert. Für eine Kommerzialisierung des Muttertags war die Begründerin nie. Im Gegenteil sie kämpfte sogar dagegen.

Die Idee Blumengrüße zu verschicken gibt es schon seit 1922. So werden viele Mütter auch an diesem Sonntag wieder Blumensträuße von ihren Kindern erhalten. Und die Mütter kleinerer Kinder wie Maria und Lukas freuen sich über selbstgebastelte kleine Geschenke. Den Blumenstrauß dagegen schenken sie ihrer eigenen Mutter. Denn diese freut sich natürlich auch!

 

In diesem Sinne: Wir wünschen Euch einen ganz tollen Muttertag!!