Donnerstag , 27 April 2017
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Sparen für die Ausbildung – Welche Geldanlage eignet sich?

Spätestens mit Eintritt in die Schule reift bei den meisten Eltern der Wunsch, für die Ausbildung der Kinder Geld zurückzulegen. Die Kosten für ein Studium oder eine Berufsausbildung sind hoch. Da kommen mit Miete, Unterhaltskosten, Studiengebühren usw. ganz schnell mehrere Hundert Euro im Monat zusammen. Wer dann auf ein finanzielles Polster zurückgreifen kann, braucht sich um seine Ausbildung keine Sorgen zu machen. Welche Anlageformen eignen sich also?

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Festgeld, Tagesgeld oder doch Sparbuch?

Damit die Ausbildung nicht am Geld scheitert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Eltern einen gewissen Kapitalgrundstock aufbauen können. Dies gelingt selbst Familien mit schmalem Budget, wenn früh genug begonnen wird. Dazu muss lediglich ein kleiner Teil des Kindergeldes zurückgelegt werden. Früher war das Sparbuch eine beliebte Anlageform. Doch seit dem Niedrigzinsniveau liegt die Verzinsung sogar deutlich unter der Inflation. Daher sollten Eltern besser zu Alternativen greifen. Eine Möglichkeit ist ein Festgeldkonto oder Tagesgeldkonto. Tages- und Festgeldkonten punkten mit attraktiven Zinsen und sind bei MoneYou auch noch kostenlos. Tagesgeldkonten sind sehr flexibel, da der Anleger jederzeit eine beliebige Summe einzahlen und sich auch wieder auszahlen lassen kann ñ dieser Vorteil kann aber auch schnell zum Nachteil werden, denn als Ansparform eignen sich Tagesgeldkonten nur für disziplinierte Sparer. Anders sieht es bei den Festgeldkonten aus ñ hier ist die Auszahlung nur nach einer zuvor vereinbarten Laufzeit möglich.

Banksparpläne – langfristig und wenig flexibel

Weniger flexibel, da mit weniger Zugriffsmöglichkeiten ausgestattet, sind Banksparpläne. Hier legt der Anleger von Beginn an fest, wie viel er monatlich sparen möchte. Die Bank legt dann im Gegenzug das eingezahlte Geld zu fest vereinbarten Zinsen an und schreibt die Zinserträge jährlich gut. Dadurch ist das Sparergebnis bereits im Vorfeld bekannt, allerdings bleibt der Zinssatz auch dann bestehen, wenn sich das Zinsniveau wieder anhebt. Die Laufzeiten variieren zwischen zehn und zwanzig Jahren und auch hier fallen keine weiteren Kosten an.

Aktienfonds – langfristiger, aber auch risikoreicher Kapitalaufbau

Eine weitere langfristige Geldanlage sind Aktienfondssparpläne. Doch immer wieder einmal vorkommende Börsencrashs können das Sparergebnis negativ beeinflussen ñ daher ist ein Aktienfonds nur etwas für eine langfristige Geldanlage. Wird länger angelegt, gleichen Börsenaufschwünge die Kursschwankungen auch wieder aus. Dafür locken Aktienfonds mit überdurchschnittlichen Renditen.