Montag , 29 Mai 2017
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Tipps zur Planung der Taufe

Die Taufe des Kindes gehört, unabhängig vom Alter, zu den wichtigsten Sakramenten in der katholischen und evangelischen Kirche – sie symbolisiert die Aufnahme in die Kirchengemeinde und damit den christlichen Glauben. Ob und wann man sein Kind taufen lässt, können nur die Eltern selbst bestimmen. Sobald man sich für eine Taufe mit der ganzen Familie entschieden hat, geht es auch schon mit der Planung los.

Die Taufe!

Bildquelle: © iStock.com/Jason Doiy

Auswahl des Taufpaten – Amt mit viel Verantwortung

Die Aufgabe des Taufpaten beschränkt sich nicht auf das Geschenkegeben zu besonderen Anlässen. Stattdessen soll er dem Kind bei seiner Entwicklung zur Seite stehen und bei dessen Erziehung im christlichen Glaube aktiv mitwirken. Vor der Patenernennung sollte man also absprechen, ob die Erwartungen der Eltern und des gewünschten Paten übereinstimmen. In den meisten Fällen ist der Taufpate ein naher Verwandter oder Freund. Der Pate muss einer christlichen Kirche angehören, einen Patenschein beantragen und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein.

Anmeldung der Taufe bei der Gemeinde

Hat man einen Wunschtermin im Kopf, sollte man so früh wie möglich der zuständigen Gemeinde diesen mitteilen. Für die Anmeldung bzw. das Taufgespräch regelt man die weiteren Formalien. Dafür werden entweder das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde und die Personalausweise der Eltern benötigt.

Die Planung der Taufzeremonie

Die Taufzeremonie kann zwischen 40 und 60 Minuten dauern und wird entweder privat oder während des Sonntagsgottesdiensts mit der gesamten Gemeinde abgehalten. Dabei verpflichten sich die Eltern und Paten zu einer christlichen Erziehung des Täuflings. Möchte man eigene Ideen und Vorstellungen in die Zeremonie mit einbringen, kann man den Taufspruch, die Lesungen, die Fürbitten und Lieder selbst bestimmen. Der Ablauf der Taufe wird in der Regel während des Taufgesprächs mit dem Pfarrer besprochen.

Die Tauffeier als gemütlicher Abschluss

Nachdem der Termin mit der Kirche feststeht, kann man sich der darauf folgenden Feier zuwenden. Diese kann ganz klein ausfallen, indem ihr bei euch zu Hause Kaffee und Kuchen serviert. Das ist oft gemütlicher und ihr habt bei der Dekoration freie Hand. Im Sommer besonders schön sind auch weiße Tischdenken, Windlichter und Wildblumensträuße – viele weitere Kombinationen sind möglich. Tischkarten sind bei einer kleineren Runde zwar nicht immer nötig, doch im passenden Design gestalten sie den Tisch extra festlich und die Gäste können sie als Andenken an den Tag mit nach Hause nehmen. Auf Meine Kartenmanufaktur könnt ihr die Karten zum Beispiel mit einem Foto des Täuflings und eurem Lieblings-Taufspruch vollkommen individuell gestalten. Bestellt dabei aber lieber eine Handvoll mehr, falls doch noch der eine oder andere Gast spontan dazukommt oder man sich bei einem Namen verschreibt.

Perfekte Tauffeier!

Bildquelle: istock.com/Stephan Zabel

Über aufwendigere Feiern freuen sich besonders extra von weiter weg angereiste Familienmitglieder und Freunde. Für diese muss dann auch rechtzeitig eine Übernachtungsmöglichkeit organisiert werden. In manchen Kirchen ist ein Sektempfang direkt nach der Zeremonie möglich, bei der die Gäste den Eltern und dem Täufling gratulieren können. Bei einer großen Gästeanzahl sollte man so früh wie möglich in dem gewünschten Restaurant oder Veranstaltungsraum reservieren, besonders im Sommer ist die Hauptsaison von Hochzeiten, Schulabschlüssen und kirchlichen Feiern mit der ganzen Familie.

  • Fiona

    Hi Daniela,
    danke für die gute Auflistung. Wir stehen gerade kurz davor :). Das Schwierigste für uns war die Auswahl des Taufpaten. Haben echt sehr lange überlegt und diskutiert. Nun haben wir bald alles geschafft.
    LG