Donnerstag , 27 April 2017
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Traditionelle Rituale zur Bestimmung des Geschlechts

Natürlich stehen fundierte medizinische Untersuchungen an erster Stelle, auch wenn es um die Bestimmung des Geschlechts des Babys während der Schwangerschaft geht. In der Regel wird das per Ultraschall bestimmt, etwa ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel ist dann zu erkennen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, so lange das Kind dem Arzt nicht den Rücken zudreht oder die Beine zusammen kneift. Natürlich zählen zu jeder Schwangerschaft, die die meisten Frauen gerne stolz und in vollen Zügen auskosten, nicht nur die üblichen Untersuchungen, sondern auch einige Rituale. Diese Rituale führen die meisten mit einer engen, oder sogar der besten Freundin oder anderen Freundinnen, die bereits Mütter sind, durch. Gerade zur Bestimmung des Geschlechts des Ungeborenen gibt es eine Reihe von „Faustregeln“ und Ritualen, die natürlich nicht wissenschaftlich fundiert sind, aber deren Durchführung Spaß macht und deren Ergebnis man dann mit den medizinischen Angaben vergleichen kann, um weiterhin am Aberglauben festzuhalten oder aber, um die Rituale als Humbug zu entlarven. So oder so – ein gewisser Spaß ist dabei garantiert und der darf schließlich auch während einer Schwangerschaft nicht zu kurz kommen.

Wie sieht der Bauch aus?

So besagt der Volksmund zum Beispiel, dass es, wenn der Bauch der werdenden Mama spitz nach vorne zu läuft und sich tatsächlich vor dem Körper konzentriert, ein Junge werden wird. Im Gegenteil dazu besagt er, dass es ein Mädchen wird, wenn die Schwangere rundum an Gewicht zu legt, also nicht nur der Bauch dicker wird, sondern auch die Hüften und der Po praller werden, man insgesamt rundlicher wird.

Eine weitere Volksweisheit besagt, dass eine sehr klare, reine und rosige Haut während der Schwangerschaft dafür spricht, dass die Mama einen Jungen zur Welt bringen wird, eine unreine, pickelige Haut hingegen spräche demnach für ein Mädchen.

Neben diesen Volksweisheiten ist vor allem das Ritual des Pendelns sehr beliebt, dass viele Freundinnen während der Schwangerschaft gemeinsam ausüben. Dazu wird der Ehering an einer langen Schnur befestigt, die Mama legt sich flach auf den Rücken oder lehnt sich auf dem Sofa zurück. Die beste Freundin, die Schwester oder die eigene Mutter lässt die Schnur mit dem Ring daran dann lose ums Handgelenk baumeln und wartet die Schwingungen des selbstgemachten Pendels ab. Dreht sich das Pendel im Kreis, so soll es ein Mädchen werden, schwingt es hin und her, so soll es laut dieser Tradition ein Junge werden.